Betrifft: „Kleingartenanlage vs. Wohnraum?“ (MZ 3/2025)
Die Stadt Bonn hat früher „Grabeland“ an finanziell schwache Familien vergeben. Es sollte ihnen die Möglichkeit geben, Gemüse anzubauen, um Geld zu sparen und gesund zu leben. Theoretisch darf man dort nur einjährige Pflanzen anbauen, es sind keine Kleingärten. Seit Jahren sind viele dieser Grundstücke reine Freizeitgrundstücke für Grillfeiern o. Ä. Ich hatte mich vor über 15 Jahren auf eine Warteliste bei der Stadt setzen lassen – erfolglos. Die Grundstücke werden unter der Hand weitergegeben, mit hohen Abschlagszahlungen.
Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Stadt finanziell schwachen Menschen wieder die Möglichkeit gäbe, günstig Gartenland für den Eigenanbau pachten zu können. Dass Grabeland auch kontrolliert wird (nur für einjährige Pflanzen) und neue Flächen ausgewiesen werden und jeder Bewerber eine reelle Chance hat. Vielleicht über eine Verlosung?
Andrea S., per Mail