Unser Bericht zum Thema Brandschutz und Wärmedämmung in der MieterZeitung August 2017 hat offenbar den Nerv unserer Leserinnen und Leser getroffen. Hierzu noch zwei Beispiele:
► Nachdem nun jeder die Ausmaße der Gefahren, die von der Dämmung ausgehen, erkannt hat, möchte keiner mehr solche Platten an den Fassaden. Aus diesem Grund haben sich alle Mieter in unseren zwei miteinander verbundenen Wohnhäusern durch Unterschrift dafür ausgesprochen, den Brandbeschleuniger Dämmung entfernen zu lassen und beide Anwesen neu zu verputzen. Dafür sieht die Vermieterin jedoch keine Notwendigkeit. Die Interessen der Mieter spielen keine Rolle, da sie selbst nicht in Häusern wohnen müssen, die durch ihre Entscheidungen zur Gefahr für Leib und Leben werden.
Christina Hinton, per Mail
► Beim Lesen von diesem Artikel musste ich mir doch einige Male die Augen reiben, wie man ein solch schwerwiegendes Problem so verharmlosen kann. Bereits vor Anfang des Jahres 2000 wurden Brandtests von der Feuerwehr Köln gemacht, deren Ergebnisse noch erschreckender waren, wie Ihr Foto des Hochhausbrandes zu vermitteln mag. In den USA werden inzwischen die Naturdämmstoffe versicherungstechnisch positiver bewertet, weil ungiftig und schwer entflammbar. Sie machen auch keine Probleme bei der Entsorgung.
Peter Weber-Heck, Marienheide
Anmerkung der Redaktion: In dem Artikel über Brandschutz und Wärmedämmung hat die Redaktion nichts verharmlost. Sie hat detailliert die derzeitige Gesetzeslage beschrieben. „Gibt es Gefahr, muss nachgerüstet, die Fassadendämmung unter Umständen erneuert werden“, fordert der Deutsche Mieterbund unter anderem in diesem Artikel.