LESERBRIEFE

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Solaranlage auf dem Klosterdach (MZ 2/2026)

In der Ausgabe der MieterZeitung 2/2026 findet sich der Bericht „Solaranlage auf dem Klosterdach“. Darüber habe ich mich besonders gefreut, da ich am 17. April selbst in Würzburg war und bei einer Führung im Kloster dieses Dach gesehen habe.

Dagmar N., per Mail

 

Rentenerhöhung verringert Wohngeld

Um gestiegene Lebenshaltungskosten auszugleichen, werden die Renten schrittweise angepasst. Menschen, die auf Wohngeld angewiesen sind, erfahren allerdings mit jeder Rentenanpassung eine Kürzung des Wohngeldes. So haben sie Jahr für Jahr weniger für Lebenshaltungskosten zur Verfügung. In den vergangenen drei Jahren waren das bei mir ca. 30 Euro pro Monat. Auch Ausgleichszahlungen für die gestiegenen Kraftstoffpreise stehen unserer Bevölkerungsgruppe nicht zur Verfügung. 

Ich habe mein Leben lang der Gesellschaft gegeben. Auch jetzt bringe ich mich an einer Schule, in einer Kirchengemeinde und in für jedermensch öffentlich zugänglichen Bewegungsprogrammen für Menschen nach der Lebensmitte ehrenamtlich und unbezahlt ein. Dieses gesellschaftlich wichtige Potenzial sollte es doch wert sein, unterstützt zu werden. Zum Schluss noch der Hinweis, dass bei sehr kleinen Renten steuerliche Erleichterungen für Ehrenämter keine Rolle spielen. Auch Ehrenamtsvergütungen werden direkt vom Wohngeld abgezogen.

Bettina W., per Mail

 

Faire Wohnungssuche

Bei der Wohnungssuche entscheidet längst nicht mehr nur die Zahlungsfähigkeit, sondern oft ein Bündel subjektiver Kriterien. Wenn sogar „zu viel“ Einkommen zum Nachteil werden kann, wird deutlich, wie intransparent und willkürlich viele Auswahlverfahren inzwischen sind. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Vermieter verlässliche und langfristige Mieter suchen. Gleichzeitig sollte die Vergabe von Wohnungen fair und nachvollziehbar bleiben. In einem ohnehin schwierigen Markt darf die Wohnungssuche nicht zum Wettbewerb um den besten persönlichen Eindruck oder die „richtige“ Selbstdarstellung werden. Gerade deshalb braucht es klare Regeln und mehr Transparenz – damit die Wohnungssuche nicht vom Bauchgefühl Einzelner abhängt, sondern verlässlich und gerecht bleibt.

Martin L., Bielefeld