Zahlen, Daten, Fakten

Familie

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 654.300 Kinder geboren und damit 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr (677.117 Geburten). Die Geburtenzahl sank im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 1946. Die Zahl der Sterbefälle (rund 1,01 Millionen) überstieg die Zahl der Geburten um 352.000. 

Auch die Zahl der Eheschließungen befindet sich auf einem Tiefstand: 2024 gaben sich bundesweit 349.200 Paare das Ja-Wort – so wenige wie seit 1950 nicht mehr. Mehr als drei Viertel (79 %) heirateten zum ersten Mal, waren also zuvor weder geschieden noch verwitwet. Seit 2018 gehen auch gleichgeschlechtliche Eheschließungen in die Statistik ein. Der Anteil der Verheirateten an der volljährigen Bevölkerung sank in den vergangenen 30 Jahren von 60 auf 50 Prozent. 

Die durchschnittliche Ehedauer hat sich dagegen verlängert: Demnach erfolgten Scheidungen im Jahr 2024 nach durchschnittlich 14,7 Ehejahren, das waren im Schnitt 2,7 Jahre mehr als noch 
1994.

Berufswelt

Im Jahr 2025 war bei 25,2 Prozent aller Paare im Erwerbsalter eine Person geringfügig oder nicht erwerbstätig, zehn Jahre zuvor waren es noch 32,5 Prozent. Damit setzen immer weniger Paare auf das traditionelle Erwerbsmodell, bei dem nur eine Person erwerbsarbeitet und die andere nicht oder nur geringfügig erwerbstätig ist. 

Allerdings ist nur bei knapp zehn Prozent der heterosexuellen Paare, die in einem Haushalt leben, die Frau Haupteinkommensbezieherin. In 55,8 Prozent der Fälle hat der Mann ein höheres Einkommen, bei 34,3 Prozent der Paare erhalten beide etwa gleich viel Gehalt. 

15 Prozent der jungen Erwerbstätigen (15–34 Jahre) haben einen höheren Bildungsabschluss als für ihre aktuelle Tätigkeit nötig wäre. Junge Frauen sind dabei mit 16 Prozent häufiger überqualifiziert als junge Männer (13 Prozent).

Konsum

In Privathaushalten gab es im Jahr 2023 rund 1,4 Millionen E-Scooter. Demnach verfügten 2,9 Prozent der über 40,8 Millionen Haushalte in Deutschland über mindestens einen elektrobetriebenen Tretroller ohne Führerscheinpflicht.

Deutlich häufiger finden sich Sportgeräte wie Ergometer, Laufbänder oder Crosstrainer in den Haushalten: Rund jeder vierte Haushalt (26 Prozent) besaß 2023 mindestens ein solches Gerät, insgesamt waren es ca. 12,9 Millionen. Fünf Jahre zuvor lag der Anteil bei 23,3 Prozent.

Doch was passiert mit Elektrogeräten, wenn sie ihre Lebensdauer überschritten haben? 2024 wurden knapp 758.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt – 1,5 Prozent mehr als 2023. Weitere 17.600 Tonnen Altgeräte wurden zur Wiederverwendung vorbereitet (6,3 Prozent weniger als 2023), 127.000 bzw. 17.100 Tonnen wurden einer sonstigen Verwertung zugeführt oder beseitigt. Die Recyclingquote veränderte sich gegenüber 2023 kaum.

Ein Leben ohne digitale Anwendungen ist für die meisten Menschen kaum noch vorstellbar. Dennoch gab es im vergangenen Jahr ca. 2,1 Millionen Menschen zwischen 16 und 74, die noch nie das Internet benutzt haben. Damit hat sich der Anteil der sogenannten Offliner in den vergangenen fünf Jahren von sechs auf ca. drei Prozent der Bevölkerung halbiert.