LESERBRIEFE

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Betrifft: “Mehr Steuereinnahmen” (MZ 4/2026)

Der Leserbriefschreiber Lothar K. schreibt u.a., dass der ermäßigte Umsatzsteuersatz auf Empfehlung des Bundesrechnungshofs gestrichen werden soll. Ich kann nur davor warnen, denn dann würden auch Lebensmittel um zwölf Prozent teurer. Das würde dann auch die Inflation anheizen und die Ärmsten träfe das am härtesten. Auch Bücher würden teurer.

Winfried P., Berlin

 

Betrifft: Allein, aber nicht einsam (MZ 4/2026)

Als ich diesen Artikel las, ging meine Fantasie immer wieder auf Reisen. Zu diesem wohl kleinsten Ort der Welt, Monowi in Nebraska. Allein die Vorstellung, „weit weg“, solche Tätigkeiten zu verrichten und alles selbst zu verwalten … Einfach genial, und das im Alter von 90! Hut ab, Elsie Eiler!

Sabine S., Kiel

 

Betrifft: Mietrechtsreform soll kommen (MZ 3/2026)

Ein Punkt ist meiner Ansicht nach noch erwähnenswert: Staffelmiete. Die Wohnungsgesellschaften und auch Genossenschaften vermieten ihre Wohnungen hier auf Basis von Staffelmieten. Also auch ein Treiber für höhere Mieten.

Friedrich-W. D., Elmshorn

 

Betrifft: Mietenreport 2026

„Wer den Sozialstaat stärken will, muss den Wohnungsmarkt reparieren“, sagt Dr. Melanie Weber-Moritz, Präsidentin des Deutschen Mieterbundes. Reparieren? Aber wieweit? Laut dem Mietenreport 2026 hat fast jeder Dritte Angst, seine Miete nicht mehr zahlen zu können. Ist nach Ansicht des DMB der Markt „repariert“, „nur noch“ wenn jeder Vierte Angst hat, seine Miete nicht mehr zahlen zu können? Oder jeder Fünfte? Dann könnte der DMB aber wirklich Ruhe geben. 20 Prozent von Wohnungslosigkeit Bedrohte sind doch eine gute Quote, oder nicht? 

Daher meine Frage: Wenige besitzen Tausende von Wohnungen und Anteilen, Immobilienkonzerne wie Black-Rock z.B.; andere haben kein Dach über dem Kopf. Wann stellt der DMB die Systemfrage? 

Wolfgang B., Grünstadt